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Berta Bobath hat in der Behandlung spastischer Patienten entdeckt, das durch Handhabung die abnormen Muskelaktivitäten (Spastik, assoziierte Reaktionen) zu beeinflussen sind. Durch Hemmung dieser abnormen Muskelaktivitäten wird ein mehr oder weniger großes Potential von normaler Bewegung erkennbar und durch Bahnung in der Behandlung zu Alltagsaktivitäten auf-und ausgebaut. Bahnung und Hemmung sind somit Faktoren, die die reziproke Innervation koordinieren, einen normalerer sensorischer Input erzeugen und die Alltagsfunktionen positiv beeinflussen.
Entscheidend ist deshalb, dass der Patient nicht einfach passiv bewegt wird! Der Therapeut lässt den Patienten normale Bewegung fühlen und darauf reagieren. Das bedeutet, dass der Therapeut normale Bewegungsreaktionen kennt und deren Ansätze beim Patienten findet (positiver Befund). Diese normalen Bewegungsansätze gilt es in der Behandlung zu fördern. Nur durch normale aktive Reaktionen des Patienten in der Auseinandersetzung mit der Schwerkraft, unter Einbeziehung von Stell- und Gleichgewichtsreaktionen, wird sich der sensorische Input positiv ändern und damit der motorische Output modifizieren und qualitativ verbessern. Der Therapeut greift an dem Punkt kontrollierend und unterstützend in die Bewegungssequenzen ein, an dem der Patient die Kontrolle über seine normalen Bewegungsmuster(-pattern) verliert. Er überlässt dem Patienten seine eigenen Möglichkeiten, soweit sie schon im Sinne von Selektivität und Variabilität neu erlernt sind.